Professionelle ISO 22301-Beratung

Reibungslose und rasche ISO 22301-Zertifizierung Ihres BCMS – Höchste Sicherheitsstandards und effizientes Business Continuity Management.

Wir sichern Ihre Geschäftsfähigkeit – in jeder Lage!

Besiness Continuity

Warum ist Business Continuity so essenziell?

Business Continuity Management ist mehr als nur eine technische Vorsorge gegen IT-Ausfälle. Es ist vielmehr ein strategisches Konzept, das den Schutz und die Fortführung aller unternehmenskritischen Prozesse sicherstellen soll. In einer Zeit, in der das Risiko von Betriebsunterbrechungen stetig steigt und der Wettbewerb hart umkämpft ist, ist ein professionell eingeführtes BCM ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wer sich rechtzeitig vorbereitet, schützt seine Reputation, reduziert finanzielle Verluste und stärkt das Vertrauen von Kunden, Partnern und Mitarbeitenden gleichermaßen. Damit ist Business Continuity ein zentrales Element, um die Zukunftsfähigkeit und Resilienz eines Unternehmens zu sichern.

Unsere Beratung

In einem kostenlosen Erstgespräch erfassen wir zunächst Ihren konkreten Bedarf. Auf dieser Grundlage entwickeln wir ein individuelles Maßnahmenpaket, das optimal auf die Anforderungen Ihres Unternehmens zugeschnitten ist.

Unser Angebot umfasst die Implementierung eines Business Continuity Management Systems (BCMS) nach ISO 22301, damit Ihre wesentlichen Geschäftsprozesse auch in Krisensituationen aufrechterhalten werden können. Auf Wunsch integrieren wir das BCMS in bestehende Managementstrukturen, beispielsweise in ein bereits vorhandenes Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS).

Je nach Schwerpunkt unterstützen wir Sie außerdem bei der Erfüllung wichtiger regulatorischer Anforderungen, etwa der NIS-2-Richtlinie oder einschlägiger BSI-Standards, sofern diese für Ihr Unternehmen relevant sind. Zusätzlich bieten wir Schulungen für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, um das Bewusstsein für die Themen Business Continuity und Krisenvorsorge dauerhaft im Unternehmen zu verankern.

Ihre Vorteile

Profitieren Sie von unserer Zusammenarbeit

Sicherheit

Die Sicherstellung Ihrer geschäftskritischen Prozesse verdient höchste Aufmerksamkeit. Ein Business Continuity Management System (BCMS) nach ISO 22301 gewährleistet, dass wesentliche Abläufe im Ernstfall geschützt und rasch wiederhergestellt werden können.

Geschwindigkeit

Bewährte Methoden und standardisierte Vorgehensweisen sorgen dafür, dass potenzielle Lücken in Ihren Notfall- und Wiederanlaufplänen schnell geschlossen werden. So sichern Sie eine zügige Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs bei Störungen.

Kundenvertrauen

Ein hohes Maß an Betriebssicherheit stärkt das Vertrauen zwischen Ihnen und Ihren Kunden. Ein professionell eingeführtes BCMS beweist Verantwortungsbewusstsein und fördert die langfristige Bindung Ihrer Geschäftspartner.

Integrativer Ansatz

Wir integrieren die neuen Regelungen entweder in Ihre bestehenden Organisations- und Dokumentationsstrukturen oder stellen Ihnen bei Bedarf eine geeignete Plattform zur Verfügung. So sorgen wir dafür, dass Ihr BCMS nahtlos in Ihr Unternehmen eingebettet wird.

Persönliche Betreuung vor Ort

Anders als viele unserer Mitbewerber stehen wir Ihnen persönlich vor Ort zur Seite, wann immer Sie uns benötigen.

Ablauf einer Beratung zur Business Continuity

Unsere erfahrenen Beraterinnen und Berater für Business Continuity Management sind mit den besonderen Risiken, regulatorischen Anforderungen und Herausforderungen von KMUs, Großunternehmen und öffentlichen Einrichtungen bestens vertraut. Ob es um NIS2, Banken und Versicherungen, KRITIS, Telekommunikation oder den Gesundheitssektor geht – wir beraten Sie branchenübergreifend und fundiert bei der Einführung oder Optimierung Ihres BCMS nach ISO 22301. Profitieren Sie von unserer langjährigen Expertise, um Ihr Unternehmen zukunftssicher aufzustellen und vor potenziellen Bedrohungen zu schützen.

1. Setup

Gemeinsam mit Ihrem Management und den relevanten Fachbereichen ermitteln wir, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Fortführung Ihrer wesentlichen Geschäftsprozesse sicherzustellen. Dabei steht die Risikoidentifikation und -bewertung im Vordergrund, sodass sich das Business Continuity-Konzept exakt an den Anforderungen Ihres Unternehmens orientiert – und zwar im Sinne der ISO 22301.

2. Analyse

Unser Team analysiert Ihre zentralen Geschäftsabläufe, Ressourcen und Infrastrukturen im Detail. Statt nur auf formale Vorgaben zu schauen, erstellen wir eine ganzheitliche Risikobewertung. So erhalten Sie ein fundiertes Bild zu den möglichen Störszenarien und den daraus abgeleiteten Anforderungen an ein funktionierendes Business Continuity Management (BCM).

3. Konzept

Auf Basis der Analyse entwickeln wir ein maßgeschneidertes Business-Continuity-Konzept. Darin legen wir fest, welche Strategien und Maßnahmen im Ernstfall zu ergreifen sind, um Ihren Betrieb schnellstmöglich wiederherzustellen oder den Geschäftsbetrieb ohne große Unterbrechungen fortzuführen. Sie behalten stets die Entscheidungsgewalt über die finalen Prioritäten und Umsetzungsschritte.

4. Lösung

Wir leiten die geeigneten Maßnahmen ab – von kurzfristigen Notfallmaßnahmen bis zu langfristigen Präventionsstrategien. Dabei betrachten wir nicht nur technische, sondern auch organisatorische, personelle und infrastrukturelle Aspekte. Das Ziel: eine robuste Resilienz gegenüber den identifizierten Risiken, die sich nahtlos in Ihr Unternehmen integrieren lässt.

5. Reporting

Unsere Expertinnen und Experten begleiten Sie bei der praktischen Umsetzung und überwachen den Übergang in den Regelbetrieb. Mit regelmäßigen Berichten und einer lückenlosen Dokumentation bleiben Sie stets im Bilde. Zudem stellen wir sicher, dass etwaige Schwachstellen schnell erkannt und behoben werden, damit Ihr BCMS kontinuierlich verbessert wird.

6. Beratung

Durch laufende Überprüfungen im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) stellen wir sicher, dass Ihr BCMS stets auf dem aktuellen Stand bleibt und auf neue Bedrohungen oder geänderte Geschäftsstrukturen reagieren kann. Von der Planung über die Einführung bis hin zur fortlaufenden Pflege Ihres BCMS nach ISO 22301 – wir begleiten Sie als zuverlässiger Partner und Berater, um Ihr Unternehmen nachhaltig krisenfest zu machen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Business Continuity, BCMS & ISO 22301

Was versteht man unter Business Continuity Management (BCM) und warum ist es so wichtig?

Business Continuity Management (BCM) ist ein systematischer Ansatz, der sicherstellt, dass kritische Geschäftsprozesse in einer Organisation auch im Falle von Störungen oder Krisensituationen aufrechterhalten oder schnellstmöglich wiederhergestellt werden können. Dabei geht es nicht nur um technische Maßnahmen, sondern vor allem um organisatorische Strukturen, Prozesse und Rollen. Das Ziel ist, die Auswirkungen von Notfällen (z. B. Naturkatastrophen, Cyberangriffen, Pandemien) auf ein tolerierbares Maß zu reduzieren. Die Wichtigkeit von BCM zeigt sich insbesondere in der heutigen zunehmend vernetzten Geschäftswelt, in der Ausfallzeiten erhebliche finanzielle und reputationsbezogene Schäden verursachen können.

Die ISO 22301 ist eine internationale Norm, die Anforderungen an ein systematisches Business Continuity Management System (BCMS) definiert. Sie legt fest, wie Organisationen ihre wesentlichen Funktionen und Prozesse schützen und aufrechterhalten können. Durch die Implementierung von ISO-22301-konformen Maßnahmen schaffen Unternehmen:

  • Struktur und Klarheit: Ein klar definierter Rahmen hilft, Verantwortlichkeiten und Prozesse für Notfall- und Krisensituationen festzulegen.
  • Vertrauen bei Stakeholdern: Kunden, Geschäftspartner und Behörden sehen in der Zertifizierung nach ISO 22301, dass ein robustes BCM vorhanden ist.
  • Risikominimierung: Durch regelmäßige Analysen können Schwachstellen frühzeitig erkannt und behoben werden.
  • Wettbewerbsvorteil: Eine solide Vorbereitung und schnelle Reaktionsfähigkeit können im Ernstfall den Geschäftsbetrieb sichern und Ausfallkosten reduzieren.

ISO 27001 ist eine internationale Norm für Informationssicherheits-Managementsysteme (ISMS). Obwohl sich ISO 22301 hauptsächlich auf die Aufrechterhaltung der Geschäftsprozesse im Krisenfall konzentriert und ISO 27001 auf die Informationssicherheit, gibt es viele Überschneidungen. Dazu gehören:

  • Risikoanalyse: Beide Normen setzen auf eine systematische Risikoanalyse, um Schwachstellen zu erkennen und zu adressieren.
  • Managementprozesse: Beide Normen basieren auf dem PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) und verlangen eine kontinuierliche Verbesserung.
  • Dokumentationsanforderungen: Sowohl für die Umsetzung eines ISMS als auch für ein BCMS sind umfangreiche Dokumentations- und Nachweispflichten erforderlich.
  • Schnittstelle Informationssicherheit: Business Continuity beinhaltet auch die Verfügbarkeit von IT-Systemen. Hier ist eine enge Abstimmung mit dem ISMS essenziell.


Durch die Implementierung beider Normen in einem integrierten Managementsystem können Synergieeffekte genutzt, redundante Prozesse reduziert und die Gesamteffizienz gesteigert werden.

Ein BCMS ist ein strukturiertes Rahmenwerk aus Richtlinien, Prozessen, Abläufen und Verantwortlichkeiten, das Unternehmen dabei unterstützt, auf Störungen und Krisensituationen vorbereitet zu sein und angemessen zu reagieren. Es umfasst unter anderem:

  1. Analyse der Geschäftsprozesse (Business Impact Analysis, BIA), um kritische Prozesse zu identifizieren.
  2. Risikobewertung zur Bestimmung potenzieller Bedrohungen und deren Auswirkungen.
  3. Strategien und Pläne für die Notfallbewältigung, die Wiederherstellung sowie die kontinuierliche Aufrechterhaltung wesentlicher Funktionen.
  4. Kontinuierliche Überprüfung und Verbesserung: Durch Übungen und Audits wird sichergestellt, dass Pläne aktuell bleiben und Schwachstellen behoben werden.


Mit einem BCMS nach ISO 22301 schaffen Unternehmen die Grundlage, um im Ernstfall strukturiert und effektiv zu handeln und damit wirtschaftliche Verluste und Reputationsschäden zu minimieren.

Die Business Impact Analysis (BIA) ist ein wesentlicher Bestandteil des Business Continuity Managements. Sie dient dazu, alle relevanten Geschäftsprozesse zu identifizieren und ihre Kritikalität zu bewerten. In der BIA werden folgende Aspekte untersucht:

  • Prozessabhängigkeiten: Welche Prozesse hängen voneinander ab?
  • Mögliche Schäden: Was passiert, wenn ein bestimmter Prozess ausfällt (finanzielle, reputationsbezogene, juristische oder regulatorische Schäden)?
  • Wiederherstellungsprioritäten: Welche Prozesse müssen zuerst wiederhergestellt werden und innerhalb welcher Zeitspanne?


Die Ergebnisse der BIA bilden die Grundlage für die Entwicklung maßgeschneiderter Notfall- und Wiederherstellungspläne. Nur wer die Folgen von Ausfällen realistisch einschätzen kann, kann wirksame Kontinuitätsstrategien festlegen.

Das Risikomanagement ergänzt die BIA und ist ein Schlüsselelement in jedem BCM-Ansatz. Durch die systematische Identifizierung, Bewertung und Behandlung von Risiken lassen sich präventive Maßnahmen ergreifen, bevor es zu Ausfällen kommt. Typische Schritte sind:

  1. Gefährdungsanalyse (z. B. Cyberrisiken, Naturkatastrophen, Versorgungsengpässe).
  2. Einordnung nach Wahrscheinlichkeit und Auswirkung.
  3. Risikobehandlung: Umsetzung von Maßnahmen zur Risikoverminderung, -vermeidung oder -akzeptanz.
  4. Überwachung und Review: Kontinuierliche Anpassung der Maßnahmen an geänderte Rahmenbedingungen.

Durch ein solides Risikomanagement können Unternehmen Krisen nicht nur besser bewältigen, sondern sie im Idealfall auch ganz vermeiden.

Ein ISMS gemäß ISO 27001 legt den Fokus auf den Schutz der Informationswerte und IT-Systeme, während ein BCMS die organisatorische und prozessuale Aufrechterhaltung des gesamten Geschäftsbetriebs abdeckt. Die Integration hat folgende Vorteile:

  • Gemeinsamer Managementrahmen: Beide Systeme folgen dem PDCA-Zyklus und können daher gut in einem Managementsystem gebündelt werden.
  • Gleiche oder ähnliche Dokumentationsanforderungen: Gefahrendokumentationen, Risikoanalysen und interne Audits können teilweise zusammengelegt werden.
  • Effizienzsteigerung: Doppelte Prozesse und Überschneidungen werden reduziert, was Zeit und Kosten spart.
  • Bessere Abdeckung aller Unternehmensbereiche: Ein integriertes Managementsystem deckt sowohl Informationssicherheit als auch Geschäftskontinuität ab und sorgt für ein umfassendes Risikomanagement.

Zentrale Faktoren bei der Einführung eines BCMS sind:

  1. Managementunterstützung: Die Unternehmensleitung muss die Wichtigkeit von BCM erkennen und Ressourcen bereitstellen.
  2. Kultur und Bewusstsein: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen geschult und sensibilisiert werden, um ihre Rolle im Notfall zu verstehen.
  3. Klare Rollen und Verantwortlichkeiten: Wer koordiniert die Notfallübungen, wer ist Ansprechpartner für externe Dienstleister etc.?
  4. Fortlaufende Aktualisierung: Geschäftsprozesse und Risiken ändern sich, daher müssen BCM-Pläne regelmäßig aktualisiert werden.
  5. Übungen und Tests: Nur durch realistische Notfall- oder Krisensimulationen kann die Wirksamkeit der Pläne überprüft und verbessert werden.

Eine sorgfältige Planung und strukturierte Umsetzung sind unerlässlich, damit das BCMS nicht nur auf dem Papier existiert, sondern im Ernstfall tatsächlich funktioniert.

Eine Zertifizierung nach ISO 22301 erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Vorbereitungsphase: Hier werden Lückenanalysen (Gap Analysis) durchgeführt und das BCMS aufgebaut.
  2. Interne Audits: Überprüfung des Systems auf Konformität mit der Norm und interne Optimierung.
  3. Zertifizierungsaudit – Stufe 1 (Dokumentenprüfung): Ein Auditor bewertet zunächst die Dokumentation (z. B. BIA, Risikobewertungen, Notfallpläne).
  4. Zertifizierungsaudit – Stufe 2 (Vor-Ort-Prüfung): Der Auditor prüft die praktische Umsetzung im Unternehmen, führt Interviews und Sichtkontrollen durch.
  5. Zertifikatserteilung: Bei erfolgreichem Audit wird ein Zertifikat ausgestellt, das in der Regel drei Jahre gültig ist. Jährlich finden Überwachungsaudits statt, um die kontinuierliche Konformität zu prüfen.


Durch eine ISO-22301-Zertifizierung weisen Unternehmen nach, dass sie systematisch auf den Ernstfall vorbereitet sind.

BCM-Pläne sollten regelmäßig überprüft und angepasst werden, mindestens jedoch einmal pro Jahr oder wenn wesentliche Veränderungen im Unternehmen oder im Umfeld auftreten, beispielsweise:

  • Organisatorische Änderungen (Umstrukturierungen, neue Standorte).
  • Technologische Veränderungen (neue IT-Systeme, Cloud-Migration).
  • Neue oder veränderte Bedrohungen (z. B. neue Cyberrisiken, geopolitische Risiken).

Zusätzlich zu den Dokumentenrevisionen sollten in regelmäßigen Abständen (z. B. halbjährlich oder jährlich) Übungen und Tests durchgeführt werden, um die Wirksamkeit der Pläne zu prüfen. Je realistischer die Simulationen gestaltet sind, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse für die Weiterentwicklung des BCMS.

Bei der Implementierung eines BCMS stoßen Organisationen häufig auf folgende Hürden:

  1. Unterschätzung des Aufwands: Ein wirksames BCM ist komplex und erfordert Zeit, Ressourcen und Management-Commitment.
  2. Widerstand der Mitarbeiter: Änderungen an Prozessabläufen oder zusätzliche Dokumentationspflichten werden nicht immer direkt akzeptiert.
  3. Mangelndes Risiko- und Bewusstseinstraining: Mitarbeiter müssen geschult werden, um im Notfall korrekt zu handeln.
  4. Fehlende Integration in bestehende Systeme: Ein BCMS ohne Abstimmung mit dem ISMS oder anderen Managementsystemen führt zu Doppelarbeit und Redundanzen.
  5. Unklare Verantwortlichkeiten: In Krisensituationen muss schnell gehandelt werden können. Eine ungeklärte Rollenverteilung bremst effektives Handeln.

Um diese Hürden zu überwinden, sind klare Kommunikation und ein strukturiertes Projektmanagement essenziell.

Durch die Integration eines BCMS in ein ISMS profitieren Unternehmen von:

  • Ganzheitlichem Blick: Beide Normen ergänzen sich (BCM für Prozesskontinuität, ISMS für Informationssicherheit).
  • Reduzierung von Doppelarbeit: Risikoanalysen, Dokumentationen und Audits können zusammengeführt werden.
  • Optimierten Ressourcen: Gemeinsame Budgets und Teams sorgen für ein effektiveres Management.
  • Erhöhte Compliance: Organisationen erfüllen gleich mehrere Normanforderungen und können damit regulatorischen Vorgaben sicherer nachkommen.
  • Stärkung des Sicherheitsbewusstseins: Mitarbeiter verinnerlichen sowohl die Anforderungen von Sicherheits- als auch von Kontinuitätsprozessen.

Integrierte Managementsysteme steigern insgesamt die Effizienz und sichern die Handlungsfähigkeit in kritischen Situationen.

Typischerweise werden im Business Continuity Management folgende Rollen definiert:

  1. BCM-Verantwortlicher (BCM Manager): Koordiniert die Einführung und Pflege des BCMS, plant Übungen und Audits.
  2. Krisenstab: Ein Team aus Führungskräften und Fachexperten, das im Krisenfall die operative und strategische Steuerung übernimmt.
  3. Fachverantwortliche: Verantwortlich für die Kontinuitätspläne in ihren jeweiligen Abteilungen (z. B. IT, Produktion, Personal).
  4. Mitarbeiter: Sind über Notfall- und Evakuierungspläne informiert und kennen ihre Aufgaben in einer Krise.
  5. Externe Berater (optional): Unterstützen bei der Norminterpretation, Durchführung von Audits und Schulungen.

Eine klare Definition von Zuständigkeiten und Kommunikationswegen ist entscheidend dafür, im Ernstfall effizient agieren zu können.

Der Erfolg eines BCMS lässt sich an mehreren Indikatoren festmachen:

  • Zeit zur Wiederherstellung (Recovery Time Objective, RTO): Wie schnell können kritische Prozesse wiederhergestellt werden?
  • Verfügbarkeit kritischer Ressourcen (Recovery Point Objective, RPO): Wie viele Daten dürfen maximal verloren gehen, ohne den Geschäftsbetrieb zu gefährden?
  • Anzahl und Qualität der Notfallübungen: Wie häufig werden Übungen durchgeführt und wie realistisch sind sie? Wie wurden Mängel behoben?
  • Audit-Ergebnisse: Welche Abweichungen haben interne und externe Audits festgestellt?
  • Mitarbeiter-Feedback: Wie sicher fühlen sich Mitarbeitende im Umgang mit Notfallszenarien?


Ein BCM sollte kontinuierlich verbessert werden. Die Messung dieser Parameter zeigt, ob die gesetzten Ziele erreicht werden und wo Optimierungsbedarf besteht.

Obwohl BCM und IT-Notfallmanagement häufig eng miteinander verknüpft sind, gibt es Unterschiede im Fokus:

  • BCM: Befasst sich ganzheitlich mit der Aufrechterhaltung aller kritischen Geschäftsprozesse in allen Unternehmensbereichen (z. B. Produktion, Logistik, Personal, Vertrieb).
  • IT-Notfallmanagement: Konzentriert sich primär auf die Wiederherstellung der IT-Systeme, Daten und Infrastrukturen nach einem Ausfall oder Cyberangriff.


BCM ist somit übergeordnet und bezieht das IT-Notfallmanagement als wichtigen Teilbereich ein. Im Idealfall werden beide Konzepte eng verzahnt, um einen reibungslosen Betrieb im Krisenfall zu gewährleisten.

Zu den Schlüsseldokumenten in einem BCMS nach ISO 22301 gehören:

  1. BCM-Policy: Grundsätze und Ziele für das Business Continuity Management.
  2. Business Impact Analysis (BIA): Identifikation und Bewertung geschäftskritischer Prozesse.
  3. Risikobewertung: Beschreibung und Bewertung relevanter Risiken.
  4. Business Continuity-Strategie: Leitlinien, wie der Geschäftsbetrieb in Krisen aufrechterhalten werden kann.
  5. Notfall- und Krisenpläne: Detaillierte Abläufe für unterschiedliche Szenarien (z. B. IT-Ausfall, Brand, Naturkatastrophe).
  6. Übungs- und Testprotokolle: Nachweise über durchgeführte Übungen, Testergebnisse und Verbesserungsmaßnahmen.
  7. Kommunikationspläne: Beschreibung, wie und mit welchen Mitteln intern und extern im Krisenfall kommuniziert wird.


Diese Dokumente werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Basis für eine erfolgreiche Umsetzung des BCMS.

Um einen Notfalltest erfolgreich durchzuführen, sollten Unternehmen auf Folgendes achten:

  1. Realistische Szenarien: Die Übungen sollten typische Gefährdungen und Krisenszenarien realistisch abbilden.
  2. Umfangreiche Planung: Rollen, Abläufe und Kommunikationswege müssen vorab klar definiert sein.
  3. Transparenz: Allen Beteiligten sollte die Übungsabsicht und der gewünschte Lerneffekt bekannt sein.
  4. Detaillierte Auswertung: Schwachstellen und Verbesserungspotenziale müssen genau dokumentiert werden.
  5. Verbindliche Maßnahmen: Aus den Testergebnissen abgeleitete Verbesserungen sollten zeitnah umgesetzt werden.


Regelmäßige Notfalltests erhöhen das Bewusstsein und stellen sicher, dass die Notfallpläne auch unter Stressbedingungen funktionieren.

Die Implementierung eines BCMS kann komplex und ressourcenintensiv sein. Eine externe Beratung bietet vielfältige Vorteile:

  • Erfahrung und Best Practices: Berater haben meist bereits zahlreiche BCM-Projekte begleitet und bringen wertvolle Praxiserfahrungen mit.
  • Neutrale Sichtweise: Externe Experten können objektiver auf Unternehmensprozesse schauen und auf Risiken hinweisen, die intern vielleicht übersehen werden.
  • Know-how-Transfer: Während der Implementierung werden interne Teams geschult und können das Wissen später eigenständig weitertragen.
  • Zeitersparnis: Ein erfahrener Berater erkennt Stolpersteine frühzeitig und beschleunigt dadurch den Projektfortschritt.
  • Schnellere Zertifizierungsfähigkeit: Wer eine Zertifizierung anstrebt, profitiert von der Expertise der Berater, die die ISO-Anforderungen genau kennen.


Gerade für Unternehmen, die noch keine Erfahrung mit BCM haben, lohnt es sich, in externen Rat zu investieren, um schnell und effizient ans Ziel zu kommen.

Der Aufbau oder die Erweiterung eines BCMS ist in jeder Phase sinnvoll. Allerdings gibt es bestimmte Auslöser, bei denen ein verstärkter Handlungsbedarf deutlich wird:

  • Wesentliche Unternehmensveränderungen: Fusionen, Zukäufe, neue Standorte.
  • Erhöhte Compliance-Anforderungen: Neue gesetzliche Vorgaben oder Branchenstandards.
  • Zunahme von Krisenvorfällen: Häufung von Störungen, Hackerangriffen oder Naturkatastrophen.
  • Nach der Einführung eines ISMS: Da sich ein BCMS gut ins ISMS integrieren lässt, macht es Sinn, beide Managementsysteme aufeinander abzustimmen.

Wichtig ist, dass das Management die Notwendigkeit erkennt und ausreichend Ressourcen bereitstellt. Ein effektives BCM ist immer eine Investition in die Zukunftssicherheit des Unternehmens.

Ein gut etabliertes und regelmäßig gepflegtes BCMS hat zahlreiche positive Auswirkungen:

  1. Höhere Resilienz: Das Unternehmen kann schneller auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren und Geschäftsausfälle minimieren.
  2. Wettbewerbsvorteil: Kunden und Partner vertrauen Organisationen mehr, die eine nachgewiesene Kontinuitätsstrategie haben.
  3. Kostenersparnis: Prävention ist in der Regel günstiger als die Bewältigung von Krisenfolgen.
  4. Positives Image: Ein professionelles Krisenmanagement stärkt die Reputation und zeigt, dass das Unternehmen verantwortungsbewusst handelt.
  5. Mitarbeiterzufriedenheit: Beschäftigte fühlen sich sicherer und besser vorbereitet, wenn sie wissen, dass das Unternehmen für Notlagen gewappnet ist.


Insgesamt steigert ein robustes BCM die Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit eines Unternehmens, da es nicht nur auf akute Risiken reagiert, sondern einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess anstößt.

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Ob CISO, CIO, IT-Leiter, IT-Manager oder Verantwortliche für Krisen- und Notfallmanagement – unsere erfahrenen Beraterinnen und Berater für Business Continuity Management bringen langjährige Praxis mit und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen nach ISO 22301, die exakt an den Anforderungen Ihres Unternehmens ausgerichtet sind.

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