Professionelle ISO 27001-Beratung

Reibungslose und rasche ISO 27001-Zertifizierung Ihres ISMS – Höchste Sicherheitsstandards und effizientes Informationssicherheitsmanagement.

Wir schützen Ihr Unternehmen vor Cyberangriffen!

Informationssicherheit

Warum ist Informationssicherheit so essenziell?

Daten und Informationen bilden das Rückgrat eines erfolgreichen Unternehmens. Ihr Schutz ist daher unerlässlich, um Imageschäden oder finanzielle Einbußen zu vermeiden. Dabei sind nicht nur technische Maßnahmen ausschlaggebend. Ebenso wichtig ist eine regelmäßige Schulung der Mitarbeiter, damit Sicherheitsrisiken frühzeitig erkannt und effektiv abgewehrt werden können.

Nur eine ganzheitliche Strategie, die auf Technik und Sensibilisierung setzt, schützt sensible Unternehmenswerte nachhaltig langfristig. Unsere erfahrenen Experten beraten Sie und begleiten Sie bei allen Fragen rund um die Informationssicherheit. Gemeinsam entwickeln wir individuelle Konzepte, damit Ihr Unternehmen optimal gerüstet ist und auch zukünftig souverän agieren kann – selbst in einer vernetzten Arbeitswelt.

Unsere Beratung

In einem kostenlosen Erstgespräch erfassen wir zunächst Ihren konkreten Bedarf. Auf dieser Grundlage entwickeln wir ein individuelles Maßnahmenpaket, das optimal auf die Anforderungen Ihres Unternehmens zugeschnitten ist.

Unser Angebot umfasst die Implementierung eines Managementsystems für Informationssicherheit, wahlweise nach ISO 27001 oder gemäß dem Automobilstandard TISAX® (TISAX® ist eine eingetragene Marke der ENX Association). Darüber hinaus beraten wir Sie umfassend bei der Erfüllung der Vorgaben der NIS-2-Richtlinie sowie des DORA-Regelwerks.

Je nach Schwerpunkt unterstützen wir Sie außerdem bei der Umsetzung der modernisierten BSI-Standards, die sowohl ein allgemeines Managementsystem für Informationssicherheit als auch die IT-Grundschutz-Methodik und die Kern-Absicherung besonders sensibler Daten umfassen. Auf Wunsch übernehmen wir zudem die Schulung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um ein ganzheitliches Sicherheitsbewusstsein im Unternehmen zu verankern.

Ihre Vorteile

Profitieren Sie von unserer Zusammenarbeit

Sicherheit

Die Sicherheit Ihrer Daten verdient höchste Aufmerksamkeit. Ein Managementsystem für Informationssicherheit bietet Ihnen umfassenden Schutz vor Missbrauch und Diebstahl.

Geschwindigkeit

Bewährte Methoden und standardisierte Prozesse sorgen dafür, dass bestehende Regelungslücken in Ihrem System zügig geschlossen werden.

Kundenvertrauen

Ein hohes Maß an Informationssicherheit führt zu einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Ihnen und Ihren Kunden. 

Integrativer Ansatz

Wir integrieren die neuen Regelungen entweder in Ihre bestehenden Dokumentationssysteme oder stellen Ihnen eine Kollaborationsplattform zur Verfügung.

Persönliche Betreuung vor Ort

Anders als viele unserer Mitbewerber stehen wir Ihnen persönlich vor Ort zur Seite, wann immer Sie uns benötigen.

Ablauf einer Beratung zur IT-Sicherheit

Unsere erfahrenen IT-Sicherheitsberater sind mit den Risiken, Chancen und Compliance-Anforderungen von KMUs, Unternehmen und Behörden bestens vertraut. Wir beraten Sie branchenübergreifend, unsere Berater haben langjährige Erfahrungen in vielen Bereich wie z. B. NIS2, Banken und Versicherungen, KRITIS, Telekommunikation, Gesundheitssektor u. v. m. Nutzen Sie unsere spezialisierte Beratung, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen von einem optimalen Schutz vor potenziellen Bedrohungen profitiert.

1. Setup

Wir arbeiten mit Ihrem Management und Ihren IT-Teams zusammen, um die notwendigen Schutzmaßnahmen zu definieren, wobei wir die potenziellen Risiken Ihres Unternehmens berücksichtigen. Unser Ziel ist es, ein maßgeschneidertes Sicherheitskonzept zu erstellen, das sowohl die Anforderungen der Branche als auch Ihre Ziele wie ISO/IEC 27001, TISAX® oder IT-Grundschutz-Standards erfüllt.

2. Analyse

Unser erfahrenes technisches Team untersucht Ihre IT, Ihre Infrastruktur und Ihre Schnittstellen eingehend, um die notwendigen Sicherheitsanforderungen zu ermitteln. Wir gehen über die traditionellen Maßnahmen zur Überprüfung der Einhaltung von IT-Compliance Vorschriften hinaus und geben Ihnen die Gewissheit, dass eine umfassende Risikobewertung auf der Grundlage der besten Praktiken der Branche vorliegt.

3. Konzept

Auf Basis Ihrer Anforderungen erstellen wir ein IT-Sicherheitskonzept. Wir entwickeln ein umfassendes Konzept, das geeignete Optionen für die Umsetzung aufzeigt. Das letzte Wort haben Sie!

4. Lösung

Alle notwendigen Maßnahmen werden – von kurzfristigen bis hin zu langfristigen Sicherheitsmaßnahmen – entwickelt und sorgfältig umgesetzt. Technische Aspekte werden nahtlos mit organisatorischen, personellen und infrastrukturellen Überlegungen kombiniert, um einen maximalen Schutz vor den identifizierten Risiken zu gewährleisten.

5. Reporting

Unser erfahrenes Team sorgt dafür, dass Sie bei der Umstellung auf einen produktiven Betrieb die beste Unterstützung erhalten – für den Erfolg aller Beteiligten! Darüber hinaus bieten wir regelmäßige Berichte mit entsprechender Dokumentation sowie spezielle Kommunikationskanäle wie Statusberichte, damit Schwachstellen schnell behoben werden können und Sie immer auf dem aktuellen Stand sind.

6. Beratung

Mit einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) sorgt die Überwachung im laufenden Betrieb dafür, dass das IT-Sicherheitskonzept stets auf dem neuesten Stand ist. Die regelmäßige Analyse der Umsetzung und der festgelegten Leistungskennzahlen (KPIs) ermöglicht es uns, auf Schwachstellen zu reagieren oder neu erkannte Sicherheitslücken für weitere Optimierungen zu nutzen. Wir bieten Ihnen umfassende strategische End-to-End-Unterstützung im Bereich der Informationssicherheit – von der ersten Planung bis zur erfolgreichen Implementierung. Unser Team steht Ihnen dabei als zuverlässiger Partner und Berater zur Seite.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Informationssicherheit, ISMS & ISO 27001

Was versteht man unter Informationssicherheit?

Informationssicherheit befasst sich mit dem Schutz aller Informationen, die in einer Organisation existieren – dazu gehören digitale Daten, Papierdokumente, Wissen von Mitarbeitern und weitere vertrauliche Informationen. Das übergeordnete Ziel ist es, die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Informationen sicherzustellen.

  • Vertraulichkeit bedeutet, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf Informationen haben.
  • Integrität bezieht sich darauf, dass Informationen korrekt und vollständig sind und nicht unbefugt verändert werden.
  • Verfügbarkeit stellt sicher, dass Informationen und Systeme bei Bedarf zugänglich sind.


Hinweis:
Gerade in Zeiten steigender Cyberbedrohungen und komplexer gesetzlicher Anforderungen wird das Thema Informationssicherheit immer wichtiger. Eine externe Beratung kann Unternehmen helfen, sowohl strategisch als auch operativ passgenaue Sicherheitskonzepte zu entwickeln.

Ein ISMS ist ein strukturierter Ansatz, um Informationssicherheit in einer Organisation ganzheitlich zu planen, umzusetzen, zu überwachen und kontinuierlich zu verbessern. Es besteht aus Richtlinien, Prozessen, Verfahren und Kontrollen, die sicherstellen sollen, dass Informationssicherheitsziele erreicht und Risiken angemessen behandelt werden.

Typische Bestandteile eines ISMS sind:

  1. Informationssicherheitspolitik: Grundlegende Leitlinien und Ziele.
  2. Risikomanagement-Prozess: Identifizierung, Bewertung und Behandlung von Risiken.
  3. Rollen und Verantwortlichkeiten: Definition, wer für was zuständig ist.
  4. Schulungen und Sensibilisierung: Damit alle Mitarbeitenden die Bedeutung der Informationssicherheit verstehen.
  5. Kontrollmaßnahmen: Technische, organisatorische und physische Sicherheitsmaßnahmen.
  6. Prozesse zur kontinuierlichen Verbesserung: Regelmäßige Überprüfungen und Audits.


Hinweis:
Eine externe Beratung kann den Prozess deutlich beschleunigen und sicherstellen, dass bewährte Methoden („Best Practices“) angewendet werden.

Die ISO/IEC 27001 ist der weltweit anerkannte Standard für die Einführung und den Betrieb eines ISMS. Er legt Anforderungen fest, die Organisationen erfüllen müssen, um ein zertifiziertes Informationssicherheitsmanagement einzuführen.

  • Die Version ISO/IEC 27001:2022 enthält aktualisierte Anforderungen und Kontrollen, die den modernen Herausforderungen an IT- und Informationssicherheit gerecht werden.
  • Sie ist Teil der ISO/IEC 27000-Familie, die verschiedene Aspekte der Informationssicherheit abdeckt.


Die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022 bietet Unternehmen den objektiven Nachweis, dass sie bewährte Verfahren einsetzen und einen systematischen Ansatz zur Informationssicherheit verfolgen. Dies stärkt das Vertrauen von Kunden, Geschäftspartnern und Aufsichtsbehörden.

Hinweis: Externe Berater sind oft mit den neuesten Änderungen und Interpretationen der Norm vertraut und können helfen, das ISMS zügig und normkonform anzupassen.

Gegenüber der vorherigen Version (ISO/IEC 27001:2013) gibt es einige wesentliche Neuerungen:

  1. Anpassungen im Annex A:
    • Kontrollen wurden zusammengefasst, neu strukturiert und an moderne Technologien (z. B. Cloud, mobile Endgeräte) angepasst.
    • Neue Kontrollen zu Themen wie Threat Intelligence, Konfigurationsmanagement und Cloud-Services wurden eingeführt.
  2. Schärfung des Risikobehandlungsprozesses:
    • Klare Vorgaben zur Festlegung und Bewertung von Risiken.
    • Detaillierte Anforderungen an die Dokumentation und Nachverfolgbarkeit.
  3. Stärkere Einbindung des Top-Managements:
    • Die Verantwortlichkeiten für Informationssicherheit und Risikomanagement werden noch intensiver auf oberster Führungsebene verankert.
  4. Aktualisierte Terminologie und verbesserte Klarheit:
    • Modernisierte Begriffe und präzisere Formulierungen sorgen für ein besseres Verständnis.


Hinweis:
Wer bereits nach ISO/IEC 27001:2013 zertifiziert ist, sollte frühzeitig prüfen, welche Anpassungen erforderlich sind, um das Zertifikat nach ISO/IEC 27001:2022 aufrechtzuerhalten. Eine externe Beratung kann helfen, den Umstellungsaufwand zu minimieren.

Eine Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich:

  • Vertrauensbildung: Kunden, Partner und Behörden sehen, dass Informationssicherheit professionell umgesetzt wird.
  • Wettbewerbsvorteil: Viele Ausschreibungen und Kooperationspartner fordern nachweislich hohe Sicherheitsstandards.
  • Risikominimierung: Ein ISMS hilft, Schwachstellen systematisch zu erkennen und zu beheben.
  • Compliance-Erleichterung: Ein zertifiziertes ISMS unterstützt die Erfüllung weiterer regulatorischer Anforderungen wie NIS2, DORA, IT-Sicherheitsgesetz und GeschGehG.


Hinweis:
Eine externe Beratung kann insbesondere bei der Vorbereitung auf das Zertifizierungsaudit unterstützen, indem sie gezielt Lücken aufzeigt und Best Practices einbringt.

Die NIS2-Richtlinie (Richtlinie über die Netzwerk- und Informationssicherheit) ist eine EU-weite Regulierung, die die Vorgängerrichtlinie (NIS) ersetzt und ihre Bestimmungen verschärft. Sie erweitert den Kreis der Unternehmen, die als wesentliche oder wichtige Einrichtungen gelten, und legt höhere Standards an die Cybersicherheit.

  • Bezug zu ISO/IEC 27001:
    • Ein strukturiertes ISMS nach ISO/IEC 27001 erleichtert es Organisationen, die Anforderungen der NIS2-Richtlinie (z. B. Risikomanagement, Meldung von Sicherheitsvorfällen) zu erfüllen.
    • Die Norm bietet einen systematischen Rahmen, um Prozesse und technische Kontrollen zur Abwehr von Cyberbedrohungen zu etablieren.


Hinweis:
Externe Experten kennen die Schnittstellen zwischen der ISO-Norm und gesetzlichen Verpflichtungen und unterstützen bei der passgenauen Umsetzung.

DORA (Digital Operational Resilience Act) ist eine EU-Verordnung, die speziell auf den Finanzsektor abzielt und den Schutz vor Cyberrisiken sowie die Aufrechterhaltung kritischer Finanzdienstleistungen in der gesamten EU sicherstellen soll.

  • Zentrale Inhalte:
    1. Risikomanagement im Finanzsektor: Finanzinstitute müssen strenge Vorgaben erfüllen, um sich gegenüber Cyberbedrohungen zu wappnen.
    2. Meldepflichten: Sicherheitsvorfälle müssen zeitnah an die zuständigen Behörden gemeldet werden.
    3. Informationsaustausch: Förderung des Austauschs über Cybervorfälle zwischen Finanzinstituten.
  • Relevanz für ISO/IEC 27001:
    1. Ein ISMS bildet die Grundlage für ein strukturiertes Vorgehen bei der Risikoerkennung, -bewertung und -behandlung, was auch für die Anforderungen aus DORA nötig ist.
    2. Die Dokumentationspflichten in ISO/IEC 27001 unterstützen die Compliance mit DORA-Anforderungen.


Hinweis:
Eine externe Beratung kann gerade im Finanzsektor hilfreich sein, weil dort neben ISO/IEC 27001 häufig zusätzliche Normen (z. B. BAIT, EBA-Guidelines) relevant sind.

Das deutsche IT-Sicherheitsgesetz – und dessen Weiterentwicklungen (z. B. IT-Sicherheitsgesetz 2.0) – legt fest, dass Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) und andere wichtige Organisationen ihre IT-Systeme angemessen schützen müssen.

  • Anforderungen:
    • Einführung von Sicherheitsstandards und Meldepflichten bei Sicherheitsvorfällen.
    • Regelmäßige Audits und Prüfungen durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
  • Warum wichtig?
    • Verstöße können zu hohen Bußgeldern, Imageverlust und strengen Auflagen führen.
    • Unternehmen müssen nachweisen, dass sie den „Stand der Technik“ anwenden.


Hinweis:
Eine ISO/IEC 27001-Zertifizierung wird häufig als Nachweis akzeptiert, dass der Stand der Technik eingehalten wird. Externe Berater können bei der Umsetzung der BSI-Empfehlungen und -Standards unterstützen.

Das Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG) soll sensible betriebliche Informationen – also Geschäftsgeheimnisse – vor unbefugter Offenlegung oder Nutzung schützen. Unternehmen müssen technische, organisatorische und vertragliche Maßnahmen treffen, um ihr Know-how abzusichern.

Zusammenspiel mit einem ISMS:

  • Ein ISMS nach ISO/IEC 27001 legt bereits viele Maßnahmen fest, die auch dem Schutz von Geschäftsgeheimnissen dienen (z. B. Zugriffsberechtigungen, Verschlüsselungen, klare Prozesse).
  • Unternehmen können so effizient belegen, dass sie ihre Geheimnisse angemessen schützen.


Hinweis:
Eine externe Beratung kann beispielsweise helfen, Richtlinien zu klassifizieren, Prozesse der Geheimnissicherung zu etablieren und die Dokumentation im ISMS so zu gestalten, dass die Anforderungen des GeschGehG erfüllt werden.

Der Prozess zur Zertifizierung gliedert sich in mehrere Phasen:

  1. Projektinitiierung und Scope-Definition:
    • Festlegen, welche Bereiche und Standorte in das ISMS einbezogen werden.
  2. Risikomanagement:
    • Identifikation, Bewertung und Behandlung von Risiken.
    • Auswahl angemessener Kontrollen (gemäß Annex A der ISO/IEC 27001:2022).
  3. Implementierung der Maßnahmen:
    • Einführung von Richtlinien, Prozessen und technischen Sicherheitslösungen.
    • Sensibilisierung der Mitarbeiter.
  4. Interne Audits:
    • Prüfung der Wirksamkeit des ISMS durch interne Auditoren.
  5. Managementbewertung:
    • Überprüfung durch die Geschäftsleitung, ob das ISMS den definierten Zielen entspricht.
  6. Zertifizierungsaudit:
    • Ein externer Zertifizierer prüft die Konformität und vergibt das Zertifikat.


Hinweis:
Externe Berater können nicht nur bei der Implementierung unterstützen, sondern auch bei der Vorbereitung auf das Audit – etwa durch Vorab-Audits (Gap-Analysen) und Schulungen.

Die Dauer hängt stark von der Größe, Komplexität und dem vorhandenen Reifegrad einer Organisation ab:

  • Kleinere Unternehmen mit überschaubaren Prozessen können den Prozess in ca. 6–12 Monaten durchlaufen.
  • Mittlere und große Unternehmen oder Konzerne mit komplexen Strukturen und vielen Standorten benötigen oft 12–24 Monate oder länger.


Wichtige Faktoren sind etwa die Verfügbarkeit von Ressourcen, das Engagement des Top-Managements und der Schulungsbedarf.

Hinweis: Ein externer ISMS-Berater kann durch eine zielgerichtete Projektplanung helfen, den Zeitaufwand zu verkürzen, indem typische Stolpersteine frühzeitig erkannt und vermieden werden.

Die Kosten setzen sich aus folgenden Komponenten zusammen:

  • Interne Aufwände: Personalkosten für das Projektteam, Schulungen, interne Audits usw.
  • Externe Beratung: Honorare für ISMS-Experten und spezielle Beratungsleistungen, falls zugekauft.
  • Zertifizierungskosten: Gebühren des Zertifizierungsunternehmens (abhängig von Unternehmensgröße, Audit-Dauer).


Generell steigt der Kosteneinsatz mit der Unternehmensgröße und Komplexität. Dennoch ist zu beachten, dass diese Investition in Informationssicherheit langfristig Kosten durch Sicherheitsvorfälle, Bußgelder oder Imageverluste reduziert.

Der risikobasierte Ansatz ist ein Kernprinzip der ISO/IEC 27001. Er besagt, dass Sicherheitsmaßnahmen immer zielgerichtet und verhältnismäßig zu den identifizierten Risiken sein müssen. Dabei werden in einem definierten Risikomanagement-Prozess Bedrohungen, Schwachstellen und Schadensauswirkungen analysiert, um priorisierte Maßnahmen abzuleiten.

  • Risikobewertung: Welche Risiken haben eine hohe Eintrittswahrscheinlichkeit oder ein hohes Schadenspotenzial?
  • Risikobehandlung: Mit welchen Kontrollen oder Strategien werden diese Risiken minimiert oder akzeptiert?
  • Kontinuierlicher Prozess: Risiken verändern sich ständig, daher ist eine regelmäßige Neubewertung nötig.


Hinweis:
Eine externe Beratung kann dabei helfen, sinnvolle Risikobewertungs-Methoden und Tools auszuwählen und diese in die Unternehmensprozesse zu integrieren.

Ressourcenmangel: Oft fehlt es an genügend qualifiziertem Personal und Zeit, sich intensiv mit der Norm und dem Risikomanagement auseinanderzusetzen.

Widerstände im Unternehmen: Mitarbeiter empfinden manchmal den zusätzlichen Dokumentationsaufwand als Bürokratie.

Fehlende Sicherheitskultur: Wenn das Top-Management den Stellenwert von Informationssicherheit nicht aktiv vorlebt und kommuniziert, bleibt das Thema häufig auf der Strecke.

Technische Komplexität: Heterogene IT-Landschaften, Legacy-Systeme und Cloud-Dienste können die Umsetzung erschweren.

Hinweis: Externe Berater können als neutrale Instanz intern vermitteln, Schulungsprogramme konzipieren und organisatorische sowie technische Lösungen vorschlagen.

Das Top-Management setzt die strategische Ausrichtung fest und stellt die notwendigen Ressourcen zur Verfügung. Darüber hinaus schafft es die Unternehmenskultur, in der Informationssicherheit einen hohen Stellenwert hat. Wenn die Führungskräfte hinter dem ISMS stehen und dies auch sichtbar kommunizieren, steigt die Akzeptanz im ganzen Unternehmen.

Beispiele für Führungsaufgaben:

  • Definition der Sicherheitsziele und -richtlinien.
  • Entscheidung über Risikobudgets und -strategien.
  • Kommunikation der Wichtigkeit von Sicherheitsmaßnahmen an alle Mitarbeiter.


Hinweis:
Im Zertifizierungsaudit wird explizit geprüft, ob das Top-Management eingebunden ist und Verantwortung übernimmt. Externe Berater können Workshops mit Führungskräften durchführen, um die Rolle des Managements zu klären.

Das Statement of Applicability (SoA) ist ein zentrales Dokument in ISO/IEC 27001, in dem festgehalten wird:

  1. Welche Kontrollen (aus Annex A oder auch zusätzliche) für das eigene ISMS als anwendbar gelten.
  2. Welche Kontrollen ausgeschlossen wurden und warum (z. B. weil bestimmte Risiken nicht zutreffen).
  3. Begründung für die Auswahl oder Ablehnung spezifischer Maßnahmen.


Es dient als Transparenz- und Nachweisdokument für interne und externe Stakeholder (z. B. Auditoren, Kunden, Partner). Anhand des SoA lässt sich nachvollziehen, welchen Sicherheitsstandard das Unternehmen anstrebt und umsetzt.

Hinweis: Eine externe Beratung kann bei der Erstellung des SoA unterstützen, indem sie einschätzt, welche Kontrollen angemessen oder kritisch sind, und die Dokumentation einheitlich strukturiert.

Mit der ISO/IEC 27001:2022-Version wurde der Annex A überarbeitet. Dies erfordert eine Aktualisierung des SoA, um sicherzustellen, dass die neuen, geänderten und zusammengeführten Kontrollen korrekt berücksichtigt werden. Wichtig ist:

  • Mapping der alten Kontrollen auf die neuen oder geänderten Kontrollen.
  • Anpassung der Begründungen, sofern sich die Anforderungen oder die Risikolage geändert haben.
  • Dokumentation aller Änderungen mit klarer Nachvollziehbarkeit für interne und externe Audits.


Hinweis:
Eine externe Beratung kann den Übergang erleichtern, indem sie die Änderungen in der Norm erläutert und beim Migrationsprozess unterstützt.

Ja, es ist sogar sehr empfehlenswert, integrierte Managementsysteme (IMS) aufzubauen. ISO-Normen teilen oft gemeinsame Prinzipien:

  • Prozessorientierter Ansatz
  • Risikobasiertes Denken
  • Kontinuierliche Verbesserung

Beispiele für Synergieeffekte:

  • Ein Unternehmen, das bereits ein Qualitätsmanagementsystem (ISO 9001) nutzt, hat Strukturen für Prozessdokumentation und interne Audits etabliert.
  • Ein Business-Continuity-Managementsystem (ISO 22301) und ein ISMS ergänzen sich, um Ausfallszenarien abzudecken und deren Auswirkungen zu minimieren.


Hinweis:
Externe Berater, die Erfahrung mit mehreren Normen haben, können sicherstellen, dass Dokumentationen und Prozesse nicht doppelt aufgesetzt werden müssen und eine einheitliche Governance entsteht.

NIS2 verlangt von Unternehmen (besonders kritische Sektoren) ein hohes Niveau an IT- und Cybersicherheit sowie Meldungen zu Sicherheitsvorfällen. Mit einem ISMS können Organisationen diese Anforderungen leichter erfüllen, da:

  • Risikobewertungen und Sicherheitsmaßnahmen bereits formalisiert sind.
  • Vorfallmanagement klar definiert ist, was die Meldung an Behörden erleichtert.


DORA
fordert im Finanzsektor umfassende digitale Resilienz, also die Fähigkeit, IT-Störungen und Cyberangriffe zu bewältigen. Ein ISMS liefert:

  • Klare Prozesse für den Umgang mit Sicherheitsvorfällen.
  • Dokumentierte Überwachung und Berichterstattung.
  • Proof-of-Compliance durch ein strukturiertes System.


Hinweis:
Eine externe Beratung kann Schnittstellen zwischen dem ISMS und den rechtlichen Vorgaben herausarbeiten, um unnötige Doppelarbeit zu vermeiden.

Mitarbeiter spielen eine Schlüsselfunktion in der Informationssicherheit: Selbst die besten technischen Maßnahmen sind wirkungslos, wenn Mitarbeiter z. B. auf Phishing-E-Mails hereinfallen oder Passwörter weitergeben. Daher sind regelmäßige Schulungen und Awareness-Kampagnen essenziell.

Ziele von Schulungen:

  1. Grundlagen der Informationssicherheit vermitteln.
  2. Verhalten in konkreten Situationen (z. B. Erkennen von Social-Engineering-Angriffen, Umgang mit Verdachtsmomenten).
  3. Unternehmenskultur prägen, in der Sicherheit selbstverständlich ist.


Hinweis:
Externe Berater können maßgeschneiderte Trainingsprogramme entwickeln und durchführen, die auf die spezielle Branche und Risikolage zugeschnitten sind.

Interne Audits sollten regelmäßig (mindestens jährlich) stattfinden, um Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und Verbesserungspotenziale auszuschöpfen.

Externe Audits im Rahmen der Zertifizierung verlaufen typischerweise in einem 3-Jahres-Zyklus:

  1. Zertifizierungsaudit (Initial Audit)
  2. Jährliche Überwachungsaudits (Surveillance Audits)
  3. Re-Zertifizierungsaudit nach drei Jahren


Hinweis:
Wenn Unternehmen wesentliche Änderungen an ihrem ISMS vornehmen (z. B. neuer Geltungsbereich, Fusionen, große technische Umstellungen), kann es sinnvoll sein, zusätzliche Audits oder Gap-Analysen durch einen externen Partner durchführen zu lassen.

Minor Nonconformities (geringfügige Abweichungen): Diese Abweichungen müssen innerhalb einer vereinbarten Frist (häufig 90 Tage) behoben werden. Das Zertifikat ist in der Regel nicht gefährdet, sofern Korrekturmaßnahmen rechtzeitig umgesetzt werden.

Major Nonconformities (schwerwiegende Abweichungen): Bei signifikanten Lücken im ISMS oder Verstößen gegen grundlegende Normanforderungen kann das Zertifikat nicht erteilt oder aufrechterhalten werden, bis die Abweichungen nachhaltig behoben sind.

Hinweis: Externe Berater können bei der Korrekturmaßnahmenplanung und der Implementierung helfen und so sicherstellen, dass die Nonconformities zeitnah und effektiv geschlossen werden.

Die Norm schreibt einige Pflichtdokumente vor, darunter:

  1. ISMS-Leitlinie (Policy)
  2. Dokumentierte Verfahren und Richtlinien (z. B. Risikobewertungsprozess, Notfallplan)
  3. Risikobeurteilung und Risikobehandlungsplan
  4. Statement of Applicability (SoA)
  5. Dokumentierte Ergebnisse (z. B. Auditberichte, Managementbewertungen, Korrekturmaßnahmen)


Darüber hinaus verlangt die Norm, dass Aufzeichnungen geführt werden, um die Umsetzung und Wirksamkeit des ISMS nachweisen zu können (z. B. Protokolle von Sicherheitsvorfällen, Schulungsteilnahmen).


Hinweis:
Eine externe Beratung kann Templates bereitstellen, die den Normanforderungen entsprechen, und bei der Erstellung bzw. Anpassung dieser Dokumente unterstützen.

Ein ISMS deckt zahlreiche technische Kontrollen ab, zum Beispiel:

  • Firewalls, Intrusion Detection Systems (IDS) oder Intrusion Prevention Systems (IPS)
  • Verschlüsselung von Daten (sowohl bei Speicherung als auch bei Übertragung)
  • Härtung von Systemen (Hardening) und regelmäßiges Patch-Management
  • Identitäts- und Zugangsverwaltung (IAM) mit starken Authentifizierungsverfahren
  • Netzwerksegmentierung zur Eindämmung von Schadensausbreitung
  • SIEM-Systeme (Security Information and Event Management) zur Echtzeitüberwachung


Hinweis:
Externe Berater können herstellerneutrale Empfehlungen geben, welche Lösungen am besten zur jeweiligen IT-Umgebung passen.

Neben Technik sind auch organisatorische Aspekte essenziell:

  • Rollen- und Berechtigungskonzepte: Klar definiert, wer welche Rechte hat und warum.
  • Vertrags- und Lieferantenmanagement: Sicherheitsanforderungen in Verträgen, Überprüfung der Dienstleister.
  • Regelwerke und Richtlinien (z. B. Passwort-Richtlinie, Bring-Your-Own-Device-Richtlinie).
  • Incident Response-Prozesse: Was geschieht bei einem Sicherheitsvorfall, wer wird informiert?
  • Notfallplanung und Business Continuity: Sicherstellen des Geschäftsbetriebs bei Ausfällen.


Hinweis:
Häufig werden organisatorische Maßnahmen unterschätzt, obwohl sie das Fundament für eine wirkungsvolle Sicherheitskultur bilden. Externe Berater können helfen, praktikable Richtlinien zu entwickeln.

Ein ISMS kann – und sollte – skaliert werden. Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können von einem ISMS profitieren:

  • Schutz von sensiblen Daten (z. B. Kundendaten, geistigem Eigentum)
  • Wettbewerbsvorteil: Besonders in Branchen, in denen Kunden oder Partner auf Sicherheit achten.
  • Risikobewusstsein: Strukturiertes Vorgehen hilft, Cyberangriffe oder Datenverlust zu verhindern.


Die Anforderungen lassen sich in einer angemessenen Größe umsetzen, sodass kein übermäßiger bürokratischer Aufwand entsteht.

Hinweis: Externe ISMS-Berater können KMU helfen, die relevanten Maßnahmen „schlank“ zu implementieren und Kosten zu optimieren.

Behörden schätzen ein nach ISO/IEC 27001 zertifiziertes ISMS als Beleg für die Einhaltung des „Standes der Technik“ und für gelebte Compliance.

Kunden fühlen sich sicher, dass ihre Daten geschützt sind, was das Kundenvertrauen stärkt.

Partner sehen, dass Informationssicherheit ein zentraler Unternehmenswert ist und können reibungslos zusammenarbeiten (z. B. im Datenaustausch).

Außerdem kann ein ISMS dazu beitragen, Bußgelder und Haftungsrisiken zu vermeiden, da nachweislich angemessene Sicherheitsmaßnahmen existieren.

Das Geheimnisschutzgesetz (GeschGehG) erfordert den Nachweis angemessener Schutzmaßnahmen für Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse. Ein ISMS nach ISO/IEC 27001 bietet hier eine solide Grundlage:

  • Systematik: Das ISMS legt bereits Prozesse fest, wie Informationen klassifiziert und Zugriffsrechte vergeben werden.
  • Dokumentation: Das ISMS dokumentiert die Umsetzung von Maßnahmen, was bei Rechtsstreitigkeiten oder im Ernstfall als Beweis dient.
  • Kontinuierliche Verbesserung: Im Rahmen des ISMS werden Maßnahmen fortlaufend überwacht und optimiert.


Hinweis:
Externe Berater können speziell prüfen, ob alle Anforderungen des GeschGehG abgedeckt sind und gezielt Ergänzungen empfehlen.

Erfahrung und Best Practices: Externe Spezialisten haben oft in vielen Branchen Projekte umgesetzt und kennen typische Fallstricke.

Unabhängige Sichtweise: Berater bringen Objektivität mit und erkennen Optimierungspotenziale, die interne Teams übersehen könnten.

Zeit- und Kosteneffizienz: Mit eingespielten Methoden und Prozessen kann der Aufbau oder die Verbesserung eines ISMS schneller erfolgen.

Know-how-Transfer: Das interne Team lernt von Experten und kann das Wissen später eigenständig anwenden.

Darüber hinaus sind externe Berater meist immer auf dem neuesten Stand in Bezug auf gesetzliche Änderungen (NIS2, DORA, IT-Sicherheitsgesetz etc.) und technische Trends.

Nachhaltiger Kompetenzaufbau: Das interne Team profitiert vom Wissenstransfer und kann zukünftige Herausforderungen eigenständig bewältigen.

Proaktives Risikomanagement: Dank regelmäßiger Updates zu Normen und Best Practices bleiben Unternehmen auf dem aktuellen Sicherheitsniveau.

Reduziertes Fehlerrisiko: Die Expertise erfahrener Berater minimiert die Gefahr kostspieliger Fehlentscheidungen oder Compliance-Verstöße.

Ganzheitliche Umsetzung: Externe Berater betrachten nicht nur Technik, sondern auch Prozesse, Organisation und Kultur – für ein umfassendes Sicherheitskonzept.

Auf diese Weise entwickelt sich das ISMS zu einem strategischen Instrument, das nicht nur Sicherheit schafft, sondern auch die Wertschöpfung eines Unternehmens stärkt und neue Geschäftschancen ermöglicht.

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Ob CISO, CIO, IT-Leiter, IT-Manager oder Verantwortlicher für IT-Sicherheit – unsere erfahrenen IT-Sicherheits-Experten verfügen über umfassende Praxiserfahrung und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen, die perfekt auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens abgestimmt sind.

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